2th JKA Afro-Eurasian Championship

Milano, Italien - 2015

 

 

9 Karateka aus Lollar, sowie 2 aus Siegen, 4 aus Schwerin und 4 aus Berlin nahmen am 30. und 31. Mai an der zweiten Afro-Eurasia Meisterschaft in Mailand, Italien teil. Insgesamt nahmen 19 Nationen aus Europa, Asien und Afrika an der Meisterschaft teil


Für Lollar und Siegen begann die Reise bereits am Donnerstag, den 28. Mai, um sich im wärmeren Italien zu akklimatisieren. Nach einem frühen Start um 3:30 Uhr mit dem Flughafentransfer Richtung Köln-Bonn und dem Flug nach Mailand-Malpensa ruhten sich die Sportler in ihrem Hotel in dem Städtchen Desio aus. Zum Akklimatisieren gehörten natürlich auch eine leckere Pizza und echtes italienisches Eis.

 

Nach gutem Essen und viel Ausruhen versammelten sich alle für ein leichtes, abendliches Training. Dazu wollten sich die Karateka einen möglichst einsamen Ort suchen. In Desio ließ sich so einer allerdings nicht finden. Also wurde auf einem wenig besuchtem, etwas abgelegenem Weg trainiert, an dem nicht viele Passanten vorbei kamen. Diejenigen die diesen Weg dennoch kreuzten, musterten die Karateka interessiert.
Der nächste Tag wurde ebenfalls zum Stadt erkunden, ausruhen und eingewöhnen genutzt. Außerdem erreichte die Delegation aus Berlin und aus Schwerin Desio und vervollständigten das deutsche Team.

 
 

Am Samstag ging es für die Karateka dann mit den Wettkampf-Vorrunden los. Um 7 Uhr wurden sie vom Shuttle abgeholt und zum Austragungsort in Mariano Comense gefahren. Dort waren die Deutschen eines der ersten Sportlerteams die anwesend waren. Auf drei Tatamis (Pools) sollte die Meisterschaft ausgetragen werden. Männer und Frauen starteten getrennt voneinander in den Kategorien 14 – 16 Jahre (Kadetten) in Kata, 17 – 20 Jahre (Junioren) in Kata und Kumite und ab 21 Jahre (Kadetten) in den Kategorien Kata und Kata Team sowie Kumite und Kumite Team. Die Meisterschaft fand unter der Schirmherrschaft von 4 Senseis statt: Masaru Kamino, Toshihiro Mori, Takeshi Naito, und Masao Kawasoe, der Trainer, der Lollar seit 2001 jährlich besucht. In einem der ersten Kämpfe trat Jan Kraft in der Kategorie Kata an, der trotz eines groben Fehlers eine so gute Leistung ablieferte, dass er eine Runde weiter kam. Außerdem startete Claudiu Dinu, 5. Dan, Vorsitzender des Karate Dojo Lollar und Bundestrainer, 44 Jahre alt, in der Kategorie Kata und Kata Team. Er konnte einen hervorragenden 6. Platz in der Kategorien Kata Team belegen. Insgesamt kämpften sich deutschen Teams in 4 Kategorien ins Finale. Nach einem anstrengenden Tag wurden die Sportler wieder zu ihrem Hotel gefahren. Die Meisten verzichteten auf die abendliche Party, um für das Finale fit zu sein.

 

Am Sonntag wurde es nun richtig ernst. Es fuhren alle erneut zum Austragungsort um entweder anzutreten oder um die Finalisten zu unterstützen. Nach der Begrüßungszeremonie konnten die Karateka endlich starten. Die Tatamis wurden auf zwei reduziert. Jedes Mal, wenn ein Kampf interessant wurde, wurde der auf der anderen Tatami stattfindenden Kampf von Schirmherren Naito unterbrochen und aufmerksam dem anderen zuschauen zu können. Es fanden interessante und nervenaufreibende Kämpfe statt. Das Ergebnis kann sich insgesamt sehen lassen:


1. Platz Kata einzel weiblich (Kadetten): Nina Schleicher aus Lollar
1. Platz Kata Team weiblich (Senioren): Schleicher, Isabelle Fuchs, Victoria Klis aus Lollar
2. Platz Kumite Team weiblich (Senioren): Andrea Heinze, Isabelle Fuchs, Sarah Ranft aus Schwerin und Lollar
4. Platz Kata Team männlich (Senioren): Jan Matalla, Holger Schwarze, Igor Borsow aus Berlin
5. Platz Kata einzel weiblich (Junioren): Klis
6. Platz Kata einzel weiblich (Senioren): Fuchs
6. Platz Kata einzel männlich (Senioren): Jan Kraft aus Lollar
6. Platz Kata Team männlich (Senioren): Dinu, Kevin Kraft, Egor Praslow aus Lollar und Siegen
7. Platz Kata einzel weiblich (Senioren): Heinze aus Schwerin
8. Platz Kata einzel weiblich (Kadetten): Tatjana Gildt aus Lollar
Weitere Mitglieder des deutschen Teams waren Tobias Grebe, Richard Höhne und Peter Heinze aus Schwerin, Edgar Doberstein aus Siegen, Yukuhiro Taguchi aus Berlin und Manuel Renz aus Lollar.
Erschöpft aber sehr zufrieden, denn im Medallienspiegel auf dem zweiten Platz, kehrten die Deutschen zurück nach Hause und somit die Lollarer zurück nach Lollar, um ihren Erfolg zu genießen, sich auszuruhen und auf die nächste Herausforderung vorzubereiten.

 

1th JKA Afro-Eurasian Championship:

Karateka kommen erfolgreich aus Schottland zurück

 

 

 

Nach dem Windsor Spring Course wartete auf die Lollarer Karateka eine noch größere Herausforderung. Dieses Mal fuhren sie nach Glasgow in Schottland um an der Afro-Eurasia Championship 2013 teilzunehmen.

Der deutsche Kader bei der 1. Afro-Eurasian Championship



Diese Meisterschaft fand zum ersten Mal statt. Unter der Aufsicht von Kawasoe Masao (8. Dan) , Toshihiro Mori (8. Dan), und Takeshi Naito (8. Dan) traten Teilnehmer unter anderem aus Nigeria, Norwegen, Irland, Israel, Griechenland, den Niederlanden
und neun weiteren Nationen aus Europa, Asien und Afrika an.

Der deutsche Kader bestand neben Kevin Kraft (2. Dan), Isabelle Fuchs (2. Dan) Sarah Ranft (2. Dan), Vitali Milkowski (1. Dan) und
Juliana Milkowski (1. Dan) aus Lollar außerdem noch aus Phillip Grahl, Vivien Weiselowski, Sascha Völkerling, und David Herms.
Am Freitagmorgen um 7.30 ging es für die Lollarer los und mit 4 Stunden Aufenthalt in Amsterdam kamen sie erst am späten Nachmittag um 16 Uhr in ihrem Hotel in Paisley, einem Vorort von Glasgow, an. Nach der anstrengenden Reise wurden noch Freunde begrüßt, da die Teilnehmer aus den anderen Nationen im gleichen Hotel untergebracht waren.

Die Vorrunden begannen nach der Eröffnung am Samstagmorgen gegen 11 Uhr. In den verschiedenen Kategorien (Kata einzel, Kata Team, Kumite (Kampf) einzel und Kumite Team,

jeweils aufgeteilt nach Geschlecht) waren starke Gegner zugegen. Kevin Kraft, Phillip Grahl, Juliana Milkowski und Isabelle Fuchs zeigten in den Vorrunden „Kata männlich“ bzw. „Kata
weiblich“ eine hervorragende Leistung. Phillip schaffte es sogar in die Finalrunden.
In der Diszipin „Kata Team“ konnte das weibliche Team bestehend aus Fuchs, Ranft und Milkowski einen stabilen
vierten Platz erringen, trotz einer Umbesetzung während der Vorbereitungszeit. Vitali Milkowski zeigte sich in „Kumite“ bis zum Halbfinale als zähe Herausforderung für seine Gegner und Vivien
Weiselowski konnte sich ins Finale kämpfen.

Der Deutsche Kader kann einen ersten Platz in Kata einzel männlich (Phillip Grahl), einen dritten Platz in Kumite weiblich (Vivien Weiselowski)und einen vierten Platz in Kata Team weiblich
vorweisen. Die Karateka waren sehr stolz darauf, den Bundesadler auf ihrer Brust tragen zu dürfen. To Top of the page